Chronik

An der Verbindungsstraße  zwischen Alpensiedlung-Süd und der Kreuzung (Kreisverkehr) Glasenbach liegt auf der rechten Seite am Ortsbeginn von Elsbethen-Glasenbach das schmucke Pulvermachergütl mit dem jetzigen Besitzer Edith und Johann Brunauer. Vorbesitzer bis zur Jahrhundertwende zurück waren immer die Eltern: Wilhelm und Elisabeth Fruhstorfer,
Carl und Maria Fruhstorfer,
Jakob Anton  und Anna Löhrer. 

Östlich vom Bauernhaus steht das Zuhäusl.

Es wurde im Jahre 1838 von Carl und Maria Fruhstorfer  erbaut.

Vorerst diente es als Werkstatt für die Pulvermacher, denn die Schießpulvererzeugung war schon im 17. und 18. Jhdt. ein besonderer Wirtschaftsfaktor in Elsbethen. Aber auch die Bauersleute nutzten das Haus.

Einrichtungen zum Brotbacken und zum Schnapsbrennen existierten seit ca. 1838.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde kein Schießpulver mehr erzeugt und die Räumlichkeiten dienten nur mehr bäuerlichen Zwecken.

 

Nach dem 2. Weltkrieg, als die Wohnungsnot besonders groß war, richtete man einige Räume im Obergeschoss zum Wohnen ein. Seit den sechziger Jahren wurde das Gebäude als allgemeine Werkstatt verwendet. 1985 wurde das Gebäude adaptiert und als Museum eingerichtet.